Abenteuer im Paradies für Gross und Klein

Das Tropenhaus Frutigen im Berner Oberland ist nicht nur ein lohnendes Ziel für Familienausflüge, sondern auch eine imposante Location für Kindergeburtstage. Die Flora und Fauna im Tropengarten, die interaktive Ausstellung «Wie der Fisch auf den Berg kam» und die Fischzucht, insbesondere die Gewinnung von exklusivem Schweizer Kaviar «Oona», sind nur einige der Highlights, die Sie hier erwarten.

Erleben Sie das Grüne Wunder – bei einem Familienausflug in den Tropengarten

Allein das Tropenhaus ist architektonisch markant. Die schroff-geometrischen Fassadenelemente fügen sich nahtlos in die Struktur der hoch über dem Tal hochragenden Felsen ein, während sich die strenge kubische Form in die angrenzenden Grün- und Wasserflächen einfügt. Das Tropenhaus Frutigen ist ein harmonisches Trio aus Bergwasser, Fischzucht und Tropengarten und ein nationaler und internationaler Publikumsmagnet. Die hier praktizierte nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energien mit geschlossenen, ressourcensparenden Stoffkreisläufen ist ausserdem ein bedeutender regionaler Wirtschaftsfaktor.

Themenwege und Intermezzi: Führungen durch die Tropenwelt Frutigen

In den Gewächshäusern lernen Sie auf Ihrem Familienausflug die unbekannten Pflanzen hinter den bekannten exotischen Früchten kennen. Einzelheiten erfahren Sie auf verschiedenen Themenwegen, unter anderem auf dem Gewürzpfad für feine Nasen und im Orchideengarten mit über 300 Pflanzen. Unter dem Motto «selbst gemacht und selbst erprobt» stehen die Intermezzi, in denen Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung ihr eigenes Gewürzsalz, ihren eigenen Kaffee oder andere Produkte selbst herstellen.

Echter Schweizer Kaviar «Oona», aufgewachsen in Schweizer Bergquellwasser

Der einzige echte Schweizer Kaviar stammt aus der Zucht im Tropenhaus Frutigen, in dessen Zuchtbecken sich rund 80’000 Störe und andere Fischarten wie Zander, Egli und Äschen tummeln. Schweizer Kaviar ist Kaviar vom Feinsten. «Oona» heisst der Schweizer Alpen Kaviar aus dem Tropenhaus Frutigen, der einzige Kaviar von Stören, welcher aus Schweizer Bergquellwasser stammt. Stör aus alpiner Zucht, das gelingt durch Wasserbecken, in denen immer das gleiche, aufbereitete Wasser zirkuliert. Zusammen mit dem an der Universität Bern angesiedelten Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin wurden die Haltungsbedingungen optimiert und neuartige, tierfreundliche Methoden entwickelt. Als Folge des weltweit steigenden Fischkonsums ist der Fischbestand in den Gewässern deutlich reduziert. Das gilt insbesondere für den vom Stör stammenden und teuer gehandelten Kaviar mit der Folge, dass die meisten Störarten vom Aussterben bedroht sind und der Wildfang weltweit nahezu verboten ist.

Die Dauerausstellung «wie der Fisch auf den Berg kam»

Die Dauerausstellung «Wie der Fisch auf den Berg kam» nimmt Gross und Klein mit auf eine Reise in fünf Themenwelten, in denen sie spielerisch, informativ, virtuell und durch Experimentieren Wissenswertes und Kurioses erfahren, unter anderem über die Fischzucht, die Gewinnung und Verarbeitung von Kaviar, über die notwendigen Rahmenbedingungen und natürlich darüber, wie der Fisch auf den Berg kam. Durch die Ausstellung führen Audioguides, die über App Store oder Google Play auf das Smartphone oder iPhone heruntergeladen oder über ein vom Tropenhaus zur Verfügung gestelltes Gerät abgespielt werden.

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